Das Dahner Felsenland

Das Dahner Felsenland

Das Dahner Felsenland ist eine Landschaft im Landkreis Südwestpfalz (Rheinland-Pfalz). Es liegt im Nordwesten des Wasgaus, eines Mittelgebirges, das vom Südteil des Pfälzerwalds und vom Nordteil der Vogesen gebildet wird. Im Dahner Felsenland liegen viele Gesteinsformationen des Klettergebiets Pfälzer Wald.

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Im Dahner Felsenland befinden sich 16 Burgen bzw. Burgruinen sowie zahlreiche Felsformationen aus Buntsandstein, die zum Teil von Sportkletterern genutzt werden. Unter den Burgen zählen die Dahner Burgengruppe aus Altdahn, Grafendahn und Tanstein, der Berwartstein sowie der Drachenfels zu den bekanntesten. Um manche der Felsen ranken sich alte Sagen, so die vom Jungfernsprung oder vom Teufelstisch.

Insgesamt zwölf Premiumwanderwege die "Felsenland-Touren" sowie drei neue Premium Spazierwanderwege die "Felsenland-Pfädchen", welche in einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete Mitteleuropas, dem Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen, liegen.

Das Dahner Felsenland wurde  im Januar 2019 als „Premium Wanderregion“ vom Deutschen Wanderinstitut ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wurde zum 1. Mal in der Pfalz vergeben und somit spielt das Dahner Felsenland in der Champions-League der Premiumwegebetreiber mit.

Auf schmalen und verwunschenen Pfaden erleben Sie dank bester Ausschilderung einmalige Wandermomente. Bunte Wälder wechseln ab mit offenen Tälern, klaren Bächen und malerischen Dörfern. Die monumentalen Sandstein-Türme und -Felsen werden Ihnen spätestens mit der Aussicht, die Sie auf Ihnen genießen, den Atem rauben. Malerische Burgen und sagenumwobene Burgruinen warten darauf entdeckt zu werden.

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Altschlossfelsen

Wind und Wetter haben das Buntsandsteinfelsmassiv, bestehend aus den Trippstadt- und Karlstalschichten, im Lauf der Zeit bearbeitet und bizarre Felsformationen hervorgebracht. Deutlich erkennbar sind vier Türme, die dicht nebeneinander stehen, und der eigentliche Hauptfelsen. An den Türmen finden sich Spuren, die auf eine ehemalige Befestigungsanlage hindeuten, die wahrscheinlich von den Grafen von Zweibrücken-Bitche nach 1279 errichtet wurde. Im Jahre 1605 waren alle Spuren, die auf die Burg hindeuten, verwischt. Im Jahre 1991 wurde das Felsmassiv unter Denkmalschutz gestellt.

Der Teufelstisch von Hinterweidenthal ist ein 14 m hoher, an einen Tisch erinnernder Pilzfelsen im deutschen Teil des Wasgaus, dem südlichen Pfälzerwald. Er steht auf einem 312 Meter hohen Bergrücken, der sich über mehr als zwei Kilometer vom Etschberg im Südwesten bis zum 324 Meter hohen Handschuh-Kopf im Nordosten erstreckt. Im Pfälzerwald gibt es mehr als 20 solcher Pilzfelsen, die allerdings alle wesentlich kleiner sind.

Der Teufelstisch

Der Hinterweidenthaler Teufelstisch zählt zu den landschaftlichen Wahrzeichen der Pfalz.
Der Teufelstisch entstand mit Bildung der ersten Sandsteinschichten vor ca. 250 Mio. Jahren. Anschließende Absenkungen des Erdbodens in der Pfalz sowie die Bildung von Urströmen und anschließende Trockenheiten führten zu den Ablagerungen des Teils zur Trias (älteste Periode des Erdmittelalters) und zum Erdaltertum gezählt werden. Ungemein lange mechanische und chemische Vorgänge mussten ablaufen, bis der Felsen in seiner heutigen Gestalt vorhanden war. Der Teufelstisch darf von Kletterern erklommen werden.

Weitere Informationen und Wanderbeschreibungen zum Download gibt es <<hier>>